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Freitag, 22. April 2016

Rückmeldung Agentur Schoneburg

Juhu! Es geht weiter. Die Agentur Schoneburg, also deren Chef höchstselbst (ich glaub, ich steh drauf, wichtig genommen zu werden), hat sich gemeldet:

Liebe Pinselpüppi,

ich habe Ihren Krimi „XXX“ gern gelesen. Ich fand ihn sehr gut geschrieben, mit plastischen, griffigen Figuren und einer spannend erzählten Geschichte. Ich überlege allerdings, ob die Thematik um XXX heute noch interessant sein könnte. Wie kamen Sie auf das Thema? Hat die Hauptfigur eine reale Grundlage? Wären Sie ev. auch bereit, die konkreten Hinweise auf den Fall abzuschwächen und daraus einen allgemeingültigeren Krimi zu machen, der heute spielt?
Sehen Sie in dem Stoff ev. auch Serienpotenzial?
Haben Sie das Manuskript schon Verlagen angeboten?

Jedenfalls würde ich Ihnen gern die Zusammenarbeit anbieten und – bei Interesse Ihrerseits – einen Vertragsentwurf zukommen lassen.

Herzlich,
Patrick Baumgärtel

Klingt doch klasse, oder? Ich meine, wenn der Stoff dadurch gewinnt, dass ich ihn auf die Gegenwart stricke: OK. Serienpotential habe ich gleich mal abgesägt, das gibt es einfach nicht. Aber sonst. Ich bin gespannt. :-)
Interessant ist die komplette Gegenteileinschätzung zu den Figuren. Hier werden die gelobt als plastisch und toll, die Wortunion (Absage vom 09.03.2016) bescheinigt mir blasse Charaktere. Hmm, das scheint also eher Geschmackssache zu sein.
 
Nun warte ich erstmal ab, was der gute Herr mir als Vertragsentwurf schickt (und ob überhaupt was kommt) und dann jubele ich. Aber cool wäre es schon, wenn ich mein Baby untergebracht hätte. Hachja.





Dienstag, 23. Februar 2016

Bilanz nach einem Monat Suche nach einem Literaturagenten

Exakt ein Monat ist vergangen seit meinem ersten Bewerbungsrutsch (Eintrag 23.01.2016). 
Was ist inzwischen passiert? Nun, nicht viel Positives, bislang gab es nur Absagen. Nicht gerade im "Hagel", aber das liegt wohl auch an der geringen Menge angeschriebener Agenten...


Absagen gab es von fast der Hälfte:
Eingangsbestätigungen verschickten:
  • AVA Agentur
  • Scripts4Sale
  • Ultreya GmbH
Und nichts gehört habe ich bisher von:
  • Literarische Agentur Kossack
  • Agentur Lianne Kolf
Natürlich, die Agenturen oben lesen sich ziemlich hoch gegriffen, aber ich dachte, vielleicht habe ich ja Glück. Bin ich etwa blauäugig in ein Porsche-Autohaus spaziert obwohl meine Mittel gerade mal für einen gebrauchten Skoda reichen? Das wird die Zukunft zeigen. Im Moment muss ich mich wohl erstmal auf die Suche nach neuen Agenturadressen machen...

Viele liebe Grüße,
Pinselpüppi

Samstag, 23. Januar 2016

Literaturagenturen: Die ersten Bewerbungen sind raus

Dieses Wochenende wird es ernst. Neun Agenturen, die Krimis vertreten, habe ich gestern irgendwann in tiefster Nacht kontaktiert. Die alphabetisch geordnete Übersicht meiner Auserwählten hängt unten - gekoppelt mit deren Anforderungswünschen laut Homepage. Die Ansprüche sind im Groben ähnlich, trotzdem habe ich jede Bewerbung noch etwas "individualisieren" müssen. 
Jetzt heißt es Abwarten und Daumendrücken. In den nächsten Wochen werde ich berichten, ob und welche Rückmeldungen es von den Agenturen gab und ob ich noch ein paar mehr anschreiben muss.

Viele liebe Grüße,
Pinselpüppi

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Bewerbungsübersicht - Wurf 1:


Agentur Petra Eggers  ( www.agentur-eggers.de )
  • Anforderungen:    
    • eMail-Kontakt, bevor man etwas einreicht

Agentur Thomas Schlück  ( http://schlueckagent.com )
  • Anforderungen:    
    • Werkbibliographie, falls vorhanden
    • Leseprobe: die ersten 30 Seiten
    • Exposé zum Manuskript (max. 3 DIN-A4 Seiten)
    • Kurzvita des Autors
  • gewünschte Infos:
    • Welche Verlage haben Ihr Manuskript bisher geprüft?
    • Haben Sie schon mit einer anderen Literaturagentur zusammengearbeitet?
    • In welches literarische Genre ist Ihr Buch einzuordnen?
    • Wie umfangreich ist das gesamte Manuskript?

AVA Agentur   ( www.ava-international.de )
  • Anforderungen:
    • Exposé zum Manuskript (max. 3 DIN-A4 Seiten)
    • Leseprobe: die ersten 50 Seiten
    • Vita des Autors

Kossack  ( www.mp-litagency.com )
  • Anforderungen:
    • Leseprobe: ca. 30-50 Seiten
    • Exposé zum Manuskript (max. 3 DIN-A4 Seiten)
    • Kurzvita des Autors
    • Werkbibliographie, falls vorhanden
  • gewünschte Infos:
    • Zusammenarbeit mit Verlagen / Literaturagenturen?

Lianne Kolf ( http://www.agentur-kolf.de )
  • Anforderungen:
    • Exposé zum Manuskript
    • Leseprobe: die ersten 30 Seiten
    • Kurzvita des Autors

Literaturagentur Lesen&Hören  ( www.agentur-lesenundhoeren.de  )
  • Anforderungen:
    • Leseprobe: die ersten 30 Seiten 
    • Exposé zum Manuskript
    • Kurzvita des Autors

Ultreya GmbH  ( www.ultreyagmbh.de )
  • Anforderungen:
    • eMail-Kontakt, bevor man etwas einreicht

Scripts4Sale  ( http://www.scripts-for-sale.de/home.html )
  • Anforderungen:
    • Leseprobe: ca. 20-50 Seiten
    • Exposé zum Manuskript (1 DIN-A4 Seite)
  • gewünschte Infos:
    • Welche Verlage / Agenturen kontaktiert?
  
Literaturagentur Behrens & Richter  ( www.behrens-richter.de )
  • Anforderungen:
    • Leseprobe: ca. 30-50 Seiten vom Beginn
    • Exposé zum Manuskript
    • Kurzvita des Autors (einschließlich Postanschrift und E-Mail-Adresse)
  • gewünschte Infos:
    • Welche Verlage / Agenturen kontaktiert?


Samstag, 16. Januar 2016

Verlag oder Literaturagentur?


Ich schreibe, weil es mir Spaß bringt. Und weil ich möchte, dass jemand mein Gepinsel liest. Dazu muss das Zeug raus aus meiner Festplatte und hinein in die Welt.
Aber wie? Stunden vor Google und Konsorten folgen. Die halbe Welt scheint Bücher veröffentlichen zu wollen. Können sich die Leute nicht aufs Lesen beschränken - Das Lesen meines Buches? :-) Als Anfänger raucht mir bald der Kopf, denn heute gibt es mehr Möglichkeiten, zu publizieren als je zuvor. Ich muss mich entscheiden: Will ich

  • … ein Ebook oder ein Realbuch?
  • ... Selfpublishing oder einen Verlag im Hintergrund?
  • … vielleicht sogar kapitelweise als Blog veröffentlichen, oder vertont als Podcast?
  • … ? 

Als Ewiggestriger (noch besitze ich nicht mal einen E-Reader) ist meine klare Präferenz das gute alte Printbuch, gerne mit ergänzender E-Version. Und wo ich schon beim Wünschen bin: Am liebsten hätte ich im Hintergrund einen Verlag, der Druck, Coverdesign und Vermarktung professionell und routiniert durchführt.
Also ab zum Klinkenputzen? Stopp! Google meint, es gibt Leute, die bewerben Manuskripte bei Verlagen beruflich und nennen sich Literaturagenten. Hm, und brauche ich das? Ich bilde mir ein, zwei drei Worte rauszubekommen und auch in ganzen Sätzen schreiben zu können. Aber das sollte jeder schaffen, der sich Schreiberling schimpft. Und haben Profis nicht den großen Vorteil der Erfahrung darin, Redakteure zu überzeugen? Komme ich im Zweifel gar nicht rein bei einem renommierten Verlag ohne Agent?
Internetrecherche bei verschiedenen Agenturen zeigt: Für 15-25% des Autorenhonorars übernimmt ein Agent alles außer dem Schreiben, was im ersten Schritt wohl
vor allem Verlagsverhandlungen bedeuten dürfte - Bewerbungen schicken, hinterhertelefonieren, rumschleimen, im Erfolgsfall Verträge prüfen, ... Organisationsoutsourcing sozusagen.Andreas Eschbach erklärt das hier: http://www.andreaseschbach.de/schreiben/fragen/agentur/agentur.html
Meine Entscheidung steht: Ehe ich anfange, Verlage selbst abzuklappern, suche ich erst einmal nach einem Agenten. Sollte mich keine Agentur wollen, kann ich immer noch selbst Verlage anschreiben. Umgekehrt geht das natürlich nicht, wo soll der Agent noch fragen, wenn ich schon Rowohlt, Springer, Klett, Fischer und Bastei Lübbe abgegrast habe?
Einen Haken hat die Sache: Bei einer Agentur genommen zu werden, ist angeblich auch nicht leicht. Manche vertreten nur Liebesromane, manche nur Schwulenpornos, manche alles außer Kinderbüchern und wiederum andere sind so überlaufen, dass sie gar keine neuen Autoren mehr aufnehmen…
Am Ende habe ich mir zehn Agenturen ausgesucht für den ersten Schwung Bewerbungen. Die Listen http://www.dieterwunderlich.de/links_literaturagenturen.htm und http://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Agenturenliste halfen mir dabei und Tante Google.
Nun baue ich die Bewerbungen und hoffe auf das große Glück, einen echten Agenten zu finden.

Viele liebe Grüße,
Pinselpüppi